Ausflüge mit Kindern im Sommer
Der Sommer bietet die meisten Möglichkeiten, etwas mit Kindern zu unternehmen. Im Sommer ist es meist warm genug, um sich länger im Freien aufzuhalten, weswegen auch die meisten Freiluftveranstaltungen im Sommer stattfinden. Folgende Vorschläge sollen Eltern, Großeltern oder Angehörigen helfen, ihre Freizeit mit ihren Kindern toll zu gestalten oder sie auf eigene kreative Ideen bringen.
Folgende Vorschläge werden im Folgenden der Reihe nach erläutert:
- Ein Tagesausflug mit der Bahn
- Einen Bauernhof besichtigen
- Eine Nachtwanderung mit Kindern
- Ein Besuch im Freilichtmuseum
- Spaß mit Ritterturnieren und Gauklern auf einem Mittelaltermarkt
- Auf dem Flohmarkt alte Sachen verkaufen
- Zelten
- Waldseilgarten für besonders Abenteuerlustige
- Freizeitparks – Die Highlights einer Kindheit
Mit ihren Ländertickets, bei denen meist bis zu fünf Personen mitfahren können, bietet die Bahn günstige Möglichkeiten für Tagesausflüge. Das Ticket gilt meist ab dem frühen Morgen bis zum späten Abend im gesamten Bundesland. Es würde sich anbieten, morgens loszufahren und im Laufe des Tages zwei bis vier Städte zu besuchen, je nachdem, wie weit sie auseinander sind und wie lange sich die Kinder dort aufhalten möchten. Natürlich muss nicht jede Stadt auf alle ihre Sehenswürdigkeiten hin abgeklappert werden – manchmal reicht es aus, einfach nur aus dem Zug auszusteigen und in Bahnhofsnähe ein Eis zu essen, bis ein neuer Zug kommt und das nächste Ziel angefahren werden kann. Auch das ist schon ein Erlebnis für Kinder, denn sie befinden sich in einer ungewohnten Gegend. Gleichzeitig ist es auch weit nicht so stressig wie durch jede Stadt zu hetzen, um in wenigen Stunden alle relevanten Sehenswürdigkeiten zu sehen. Hat die Familie in der einen Stadt nur zum Eisessen Halt gemacht, kann sie in der nächsten durch einen Park spazieren oder sich das Schloss ansehen. Die Mischung aus neuen Eindrücken und einer entspannten Spazier-Atmosphäre kann einen solchen Zugausflug zu einem tollen Erlebnis machen.
Auf der Webseite der deutschen Bahn können Familien nachschauen, wie schnell sie in welche Stadt kommen, indem sie einfach ihre Start- und Zielorte angeben und die übrigen Optionen ihren Vorstellungen anpassen.
Bei längeren Bahnfahrten können Sie mit Kinderbüchern die langweiligeren Streckenabschnitte überbrücken
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Kinder werden es bestimmt auch spannend finden, einen echten Bauernhof zu besichtigen, wo sie sich die Tiere anschauen und frische Lebensmittel wie Milch oder Käse probieren können. Nicht jeder Bauernhof lässt zu beliebigen Zeiten Besucher rein, ein solcher Ausflug bedarf also etwas Planung. Da Landwirtschaft insbesondere in Bayern verbreitet ist, kommt eine Bauernhofs-Besichtigung gerade dort infrage. Für ganz Bayern gibt es auch eine Übersichts-Webseite, auf der Interessierte sich informieren können, wann und wo Bauernhöfe Besichtigungen anbieten.
Im Pfadfinderlager und auf jeder Kinderfreizeit stehen sie auf dem Pflichtprogramm und sind wegen ihrer leicht gruseligen Wirkung besonders beliebt: Nachtwanderungen. Doch eine Nachtwanderung kann auch locker mit den Eltern gemacht werden. Wenn noch einige andere Kinder dabei sind, wird es umso spannender.
Eine Nachtwanderung ist eine recht einfache Unternehmung, es ist nicht nötig, extra weit rauszufahren, oft reicht es schon, an den Stadtrand zu fahren oder direkt von zuhause zu Fuß zu starten.
Je kälter die Jahreszeit, umso früher kann eine Nachtwanderung begonnen werden. Um Januar herum ist es schon um 17 Uhr stockdunkel, im Hochsommer muss eine Nachtwanderung durchaus bis 22 Uhr warten, was dann natürlich nur für ältere Kinder infrage kommt, die um diese Uhrzeit noch nicht schlafen müssen.
Sie erfordert wenig Vorbereitung: Es sollte ein trockener Tag gewählt werden, ansonsten brauchen die leitenden Eltern oder (oder alternativ ältere Geschwister, Onkel oder Großeltern) lediglich eine Taschenlampe, eine gute Route und einige (nicht zu gruselige!) Schauergeschichten, um die Kleinen zu begeistern.
Eine Kinder Taschenlampe ist natürlich obligatorisch bei jeder Nachtwanderung
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Ein Freilichtmuseum, auch Museumsdorf genannt, ist ein Originalstandort von Baudenkmälern. Wie durch ein kleines Dorf können die Besucher durchlaufen und sich die Denkmäler ansehen. Häufig werden in Freilichtmuseen alte Wohnsiedlungen mit vielen spannenden Details rekonstruiert, der Erlebnisfaktor ist aufgrund des unmittelbaren Erlebens der Situation oft höher als in herkömmlichen Museen. Manchmal sind die Freilichtmuseen sogar belebt mit zu der jeweiligen Epoche passenden Pflanzen und Tieren. Deswegen ist der Besuch eines Freilichtmuseums, je nach Thema, manchmal für Kinder sehr spannend.
Spaß mit Ritterturnieren und Gauklern auf einem Mittelaltermarkt
Viel Spaß wird bestimmt jedes Kind auf einem Mittelaltermarkt haben, wo es Menschen in Originalgewändern, mittelalterliche Spielleute, Inszenierungen von Ritterturnieren und verschiedenstes mittelalterliches Essen erleben kann. Mittelalterinszenierungen sind bei einigen Leuten ein eigener Kult, genau diese Leute sind es, die sich gründlich mit dem Thema auseinandersetzen und diese Märkte teilweise sehr authentisch machen. Doch auch normale Besucher, die mit dem Thema nicht vertraut sind, sind mit ihren Kindern auf solchen Veranstaltungen gerne gesehen. Verkleidungen sind erwünscht, aber nicht Pflicht. Ein sehr bekanntes Mittelalterfest, das durch ganz Deutschland zieht, ist das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum.
Ein ganz besonderer Spaß für die Kleinen ist natürlich, sich selbst im mittelalterlichen Kinderkostüm auf dem Markt zu präsentieren
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Auf dem Flohmarkt alte Sachen verkaufen
Das Kinderzimmer und das gesamte Haus müssen mindestens alle paar Jahre ausgemistet werden. Dabei werden immer wieder Gegenstände aussortiert, die zwar gut erhalten sind, für die die Familie jedoch einfach keine Verwendung hat. Das gilt auch und vor allem für Kinderkleidung und Spielsachen. Diese Dinge auf Flohmärkten zu verkaufen, ist durchaus gängig, wird jedoch selten als lustige Unternehmung mit dem Kind empfunden. Dabei ist es für ein Kind bestimmt spannend, mit auf den Flohmarkt zu kommen und seine alten Sachen und sein Spielzeug zu verkaufen. Das Geld, das seine Sachen einbringen, sollte das Kind schon behalten dürfen, denn schließlich ist so ein Tag am Flohmarkt auch mit Arbeit verbunden: Das Kind muss früh aufstehen, den Stand aufbauen und den ganzen Vormittag an seinen Waren sitzen bleiben. Deswegen sollte auch nur ein bereits etwas älteres Kind mit auf den Flohmarkt genommen werden, das auch wirklich aus eigener Motivation mitkommen möchte.
Jede Aktivität, die damit verbunden ist, über Nacht nicht nach Hause zu kommen oder sogar draußen zu schlafen, stellt für die meisten Kinder ein ganz besonderes Abenteuer dar. Deshalb wird auch Zelten bei den meisten Kindern gut ankommen. Dafür muss nicht extra ein weit entfernter Zeltplatz aufgesucht werden – der eigene Garten oder Schrebergarten tut es genauso. Problematisch ist das Zelten in der freien Natur, etwa an Seen oder auf Feldern – das ist meistens verboten und auch ziemlich gefährlich, da diese Orte ja von niemandem überwacht werden. Wenn also gezeltet wird, dann auf Zeltplätzen oder im Garten.
Richtiges Abenteuer für die Kinder ist, wenn sie im eigenen Zelt die Nacht verbringen können
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Waldseilgarten für besonders Abenteuerlustige
Familien, die besonders aktiv und abenteuerlustig sind, werden in einem Waldseilgarten sehr viel Spaß haben, wo ihnen zahlreiche verschiedene Kletterübungen zur Verfügung stehen. Diese Parks sind oft sehr weitläufig und können von vielen Menschen gleichzeitig genutzt werden, deswegen bieten sie sich für einen spontanen Ausflug an: Es bedarf keiner Anmeldung und Reservierung. Geschultes Personal ist immer in der Nähe, überwacht die Sicherheit der Besucher und hilft, wenn jemand Schwierigkeiten mit einer Übung hat.
Da sich diese Anlagen tatsächlich in Wäldern befinden, haben sie oft mehr zu bieten als die Kletterstationen, so beispielsweise Wildgehege, Naherholungsgebiete oder Waldgasthäuser.
Zu jung sollten die Kinder nicht sein, denn viele Waldseilgärten schreiben Mindestkörpergrößen und Mindestalter vor, die ungefähr zwischen 130 und 150 cm oder zwischen drei und sieben Jahren liegen.
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Freizeitparks – Die Highlights einer Kindheit
Ein Ausflug in einen Freizeitpark ist in der Regel mit mehr Aufwand verbunden als viele andere Unternehmungen, denn es gibt nur wenige große Freizeitparks in Deutschland, und diese sind häufig auch nicht ganz billig. Die Anreise dauert also oft lang und ist teuer, deswegen besuchen viele Familien Freizeitparks nur einmal jährlich oder noch seltener. Oft bleiben Familien dann gleich ein ganzes Wochenende im jeweiligen Ort, weil zwei Tage nötig sind, um alles im Freizeitpark auszuprobieren und die Kinder darauf bestehen. Steht dann aber doch mal eine Reise in den Europapark oder ins Legoland an, ist die Begeisterung bei so gut wie jedem Kind sehr groß. Ist also mal ein wenig Geld übrig oder ist ein längerer Familienurlaub zeitlich mal nicht drin, so lohnt es sich, seinen Kindern diese Freude zu machen und in einen großen Freizeitpark zu fahren.
Die bunte Jahreszeit erleben: Unternehmungen mit Kindern im Herbst
Der Herbst ist mit all seinem farbigen Laub die bunteste aller Jahreszeiten, und insbesondere im Frühherbst gibt es oft noch sehr milde Tage, die sich für Ausflüge ins Freie gut anbieten, denn im Herbst gibt es einige einzigartige Möglichkeiten, die die anderen Jahreszeiten nicht zu bieten haben. Folgende Vorschläge werden im Folgenden der Reihe nach erläutert:
- Ein außergewöhnliches Abenteuer: Pilze sammeln im Wald
- Auf einem Herbstspaziergang Eicheln, Kastanien und Laub sammeln
- An windigen Tagen Drachen steigen lassen
Ein außergewöhnliches Abenteuer: Pilze sammeln im Wald
Der Herbst ist die Pilzsaison, im Wald wachsen ungefähr von September bis November verschiedene essbare Pilzsorten. Ein Ausflug in den Wald wird für Kinder ein großes Abenteuer sein: Sie werden ehrgeizig den Wald nach Pilzen durchforsten und dabei vielleicht auch noch manch anderes entdecken, etwa kleine Tiere, interessante Pflanzen und Jägerhochsitze. Bei den Pilzen ist nur wichtig darauf zu achten, dass die Kinder keine giftigen Pilze einsammeln und sie vor allem nicht beim Einsammeln essen. Deswegen ist ein solcher Ausflug nur dann geeignet, wenn die Kinder nicht mehr ganz so klein sind, ungefähr ab acht Jahren, damit sie das, was ihre Eltern ihnen erklären, auch wirklich verstehen. Natürlich ist auch eine gewisse Basis an Grundwissen über essbare Pilze bei den Eltern notwendig, um mit den Kindern zum Pilze sammeln loszuziehen.
Mit einem Pilzratgeber können Sie gemeinsam mit Ihrem Kind herausfinden, welche Pilze schmackhaft und welche weniger bekömmlich sind
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Auf einem Herbstspaziergang Eicheln, Kastanien und Laub sammeln
Wer sich mit Pilzen nicht auskennt, kann die herbstliche Natur mit seinen Kindern auch anders erleben, beispielsweise auf einem Spaziergang an einem sonnigen Oktobertag im Feld, im Wald oder auf Alleen und Spazierwegen. Auf dem Weg können die Kindern Eicheln, Kastanien und buntes Laub sammeln, das dann später zuhause wunderbar zum Basteln verwendet werden kann.
An windigen Tagen Drachen steigen lassen
Insbesondere im Herbst gibt es viele sehr windige Tage. Das mag im ersten Moment nicht vorteilhaft für einen Ausflug erscheinen, doch zum Steigenlassen von Drachen ist das die perfekte Möglichkeit, und viel Aufwand ist dazu nicht nötig: Das einzige, was benötigt wird, ist ein Drachen, viel Wind und ein freies Feld. Kinder werden viel Freude daran haben, die lustigen Gestalten durch die Lüfte zu jagen. Allerdings ist Drachen steigen lassen garnicht so einfach, deswegen wird ein Kind anfangs die Hilfe seiner Eltern benötigen, wenn es zum ersten Mal einen Drachen in der Hand hat.
Zuhause, im Schnee und in spannenden Planetarien – Abenteuer erleben und Spaß haben im Winter
Zwar sind die Ausflugsmöglichkeiten im Winter eingeschränkt, aber das heißt nicht, dass sich jemand langweilen muss, denn mit etwas Kreativität und mit warmer Kleidung lassen sich auch im Winter tolle Sachen erleben, einige davon sind:
- Wintersport mit Kindern in den Bergen oder vor der Haustür
- Warm, gemütlich und sehr interessant: Ein Planetarium besuchen
- Weihnachtsmärkte: Faszinierende Lichter, schöne Farben, leckeres Essen
- Toll für Mädchen: Zuhause eine Modenschau veranstalten
- Zuhause kreativ und produktiv sein: Ein eigenes Hörspiel aufnehmen
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Wintersport mit Kindern in den Bergen oder vor der Haustür
Während viele schon im Spätherbst den nächsten Sommer kaum erwarten können, kommen Wintersportfans im Winter erst so richtig auf ihre Kosten: Endlich können sie wieder in die Berge, um dort Ski zu fahren, zu snowboarden oder Schneeschuhwanderungen zu unternehmen. Und eigentlich haben sie recht: Der Winter ist kein Grund, zuhause zu sitzen! Wintersport kann auch mit Kindern großen Spaß machen, wie auch im Artikel zum Thema Sport und Bewegung erläutert wird.
Warm, gemütlich und sehr interessant: Ein Planetarium besuchen
Wem es im Winter aber doch zu kalt ist und wer sich deswegen doch lieber drinnen aufhält, ist trotzdem nicht gezwungen, zuhause zu bleiben. Ein Planetarium ist im Winter ein super Ausflugsziel: Dort ist es warm, trocken und Kinder erhalten Einblicke und Informationen, die sie sonst nirgends bekommen und die die meisten auch begeistert aufnehmen werden. In Deutschland gibt es fast 100 Planetarien, es wird sich also immer eines in der Nähe finden, ganz egal, wo eine Familie herkommt.
In den meisten Planetarien gibt es auch angemessene Kinderproramme, mit denen den kleinen Besuchern alles rund um das Weltall kindgerecht erklärt wird.
Weihnachtsmärkte: Faszinierende Lichter, schöne Farben, leckeres Essen
In der Adventszeit gibt es in so gut wie jeder Stadt einen oder mehrere Weihnachtsmärkte, und damit ist auch schon eine tolle Gelegenheit für einen Ausflug mit Kindern gegeben: Insbesondere wenn auch noch Schnee liegt, bieten Weihnachtsmärkte wunderschöne Atmosphären mit ihren idyllischen Weihnachtsliedern, den bunten Lichtern und all dem glitzernden Weihnachtsschmuck, der überall an den Ständen verkauft wird. Kinder können hier Leckereien essen wie heiße Maroni oder Waffeln und jede Menge Eindrücke sammeln.
Toll für Mädchen: Zuhause eine Modenschau veranstalten
Sogar die eigenen vier Wände bieten jede Menge Möglichkeiten für Unternehmungen mit Kindern, wenn Eltern ihrer Kreativität ein wenig freien Lauf lassen. Wie wäre es beispielsweise mit einer Modenschau mit den Töchtern und ihren Freundinnen? Die Mädchen dürfen Kleidung und Schmuck von der Mutter anlegen, verschiedenste Kombinationen ausprobieren und damit durch die Wohnung stolzieren und Fotos machen. Ein grauer Nachmittag wird so ganz schnell zu einem lustigen Erlebnis.
Zuhause kreativ und produktiv sein: Ein eigenes Hörspiel aufnehmen
Warum kalte Tage nicht dazu nutzen, mal richtig kreativ zu werden? Malen und basteln sind bei Kindern beliebte Beschäftigungen, aber ein wenig Abwechslung wird die Kleinen sicherlich auch freuen. Mit Hilfe ihrer Eltern und etwas Technikkenntnissen lässt sich zum Beispiel ganz leicht ein eigenes Hörspiel aufnehmen. Schon ein Smartphone hat so gute Aufnahmefunktionen, dass es dazu geeignet wäre. Die Audiodatei kann dann ganz leicht auf einem PC abgespeichert werden. Die Kinder können sich eine eigene Geschichte ausdenken oder ihre Lieblingsbücher mit verschiedenen Rollen vertonen – und sich später ihre eigenen Stimmen anhören.
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Die ersten warmen Sonnenstrahlen genießen: Ausflüge mit Kindern im Frühling
Für den Frühling werden folgende Aktivitäten vorgeschlagen:
- Wandertouren
- Kulturell relevante Orte besichtigen
- Ungewöhnlich, aber ethisch und erzieherisch wertvoll: Bei einer Hilfsaktion mitmachen
- Tiere sind immer einen Ausflug wert: Mit Kindern in den Zoo oder den Wildpark
Passende Temperaturen für eine Wandertour
Im Frühling sind die Temperaturen zum Wandern am besten, denn sie sind mild, doch nicht zu hoch. Natürlich ist Wandern auch im Sommer möglich, doch wenn es zu heiß ist, kann das sehr anstrengend werden. Ein milder Frühlingstag im April oder Mai ist zum Wandern hingegen perfekt. Wer mit Kindern wandern geht, sollte aber auch ein aufregendes Ziel vor Augen haben, zum Beispiel eine alte Burg, einen Gasthof mit leckerem Essen oder einen Abenteuerspielplatz, denn dann haben die Kinder etwas worauf sie sich freuen können. Das Gehen allein um den Gehens Willen wird nicht jedes Kind mit Freude erfüllen und ohne schönes Ziel kann eine Wanderung für Kinder schnell müßig werden.
Kulturell relevante Orte besichtigen: Am besten bei gemäßigten Temperaturen
Um eine alte Burg oder andere kulturell relevante Orte, wie Schlösser, Höhlen oder kindgerechte Museen zu besichtigen, muss vorher nicht unbedingt eine Wanderung unternommen werden. Ganz generell ist der Frühling auch für solche Ausflüge aufgrund der gemäßigten Temperaturen besonders geeignet. Wenn Kinder frieren oder viel lieber am Badesee toben würden, werden sie sich von einem Schloss nicht begeistern lassen, an einem warmen Tag, an dem die Besichtigung mit einem gemütlichen Picknick im Freien kombiniert wird, jedoch gewiss schon.
Ungewöhnlich, aber ethisch und erzieherisch wertvoll: Bei einer Hilfsaktion mitmachen
Der Vorschlag mag ungewöhnlich erscheinen, aber auch die Beteiligung an einer Hilfsaktion kann großen Spaß machen und den Kindern außerdem vermitteln, dass es toll ist, anderen zu helfen. Hilfsaktionen führen verschiedene Organisationen durch, zum Beispiel Tierheime, Pflegeheime oder kirchliche Organisationen, und sie können ganz verschieden aussehen. In Tierheimen ist es beispielsweise möglich, ehrenamtlich mit Hunden spazieren zu gehen, dort Futterspenden vorbeizubringen oder sich einfach mit den Tieren zu beschäftigen.
In Pflegeheimen ist es oft möglich, vorbeizukommen und dort aufzuräumen, den Pflegern beim Zubereiten von Essen zu helfen oder sich mit den Pflegebedürftigen Menschen zu unterhalten. Es würde der Gesellschaft sicherlich gut tun, wenn mehr Familien solche Aktivitäten als Freizeitgestaltung betrachten und Derartiges hin und wieder mit ihren Kindern unternehmen würden.
Tiere sind immer einen Ausflug wert: Mit Kindern in den Zoo oder den Wildpark
Tiere faszinieren fast jedes Kind, deswegen haben so viele Familien auch Haustiere. Ein besonderes Erlebnis sind seltene oder fremde Tiere, die das Kind noch nie gesehen hat, oder Tiere, die es selber füttern oder anfassen kann. Deswegen können Eltern mit einem Ausflug in einen Zoo oder einen Wildpark eigentlich kaum etwas falsch machen. Weitläufige Zoos gibt es in so gut wie jeder Großstadt, und auch einige kleinere Städte haben Zoos, die oft zwar klein sind, weil der Platz fehlt oder weil sie ehrenamtlich von Freiwilligen betrieben werden, die aber trotzdem zumindest einen kleinen Ausflug wert sind. Doch in Deutschland gibt es auch viele Wildparks, die ein wenig anders aufgebaut sind als Zoos: Hier gibt es zwar weniger exotische Tiere, sondern hauptsächlich solche, die ohnehin in Deutschlands Wäldern leben, wie Rehe, Wildschweine oder Steinböcke. Aber hier bekommen die Besucher die seltene Gelegenheit, diese Tiere mal aus der Nähe zu sehen und sie zu füttern. Wildparks sind oft sehr weitläufig und es kann mehrere Stunden dauern, einen Wildpark abzulaufen. Entsprechend groß sind die Gehege der Tiere. Leider kann es so auch passieren, dass sich ein Großteil der Tiere versteckt, doch das eine oder Tier wird bestimmt jeder Familie begegnen. Besonders große Wildparks, wie der schöne Wildpark in Poing bei München, sind auch das Zuhause von Wölfen, Luchsen und Bären. Der Frühling ist deswegen die beste Zeit, um einen Wildpark zu besuchen, weil viele Tiere in dieser Jahreszeit Junge haben.
Dies ist nur eine kleine Auswahl an unzähligen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung mit Kindern. Bewusst sind die Vorschläge generell gehalten und beziehen sich nicht auf bestimmte Regionen, doch alles, was hier vorgeschlagen worden ist, kann in fast allen Regionen unternommen werden. Wer konkrete Ausflugsziele haben möchte, kann bei der Stadtverwaltung oder im Kulturamt seines Heimatortes nachfragen – es gibt für fast alle Regionen Reiseführer, die teilweise auch auf Ausflüge mit Kindern spezialisiert sind.